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Tourismusverband

Himmelswege

Die Tourismusroute "Himmelswege" lädt zu einmaligen Erkundungen in die Welt der Archäologie und Astronomie ein. Die fünf Standorte sind:

  • das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale),
  • die Arche Nebra,
  • das Sonnenobservatorium Goseck,
  • das Grab der Dolmengöttin Langeneichstädt sowie
  • das Ringheiligtum Pömmelte.

 

Als Teil des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie beherbergt das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle eine der ältesten, umfangreichsten und bedeutendsten archäologischen Sammlungen in Deutschland. Es versteht sich als moderner Erlebnisraum für alle Altersgruppen und richtet sich gleichermaßen an Fachleute und Laien. Das Museum gehört zu den bedeutendsten Institutionen in Europa, die sich mit der Vorgeschichte des Menschen beschäftigen.

Das Besucherzentrum Arche Nebra, ein spektakuläres Gebäude in Form eines goldenen Schiffes, wurde am 20. Juni 2007 eröffnet. Seitdem ist der Fundort der Himmelsscheibe für Besucher erschlossen. Die Arche Nebra hält ein Informations- und Erlebniszentrum am Fundort der Himmelsscheibe von Nebra vor, die 1999 durch Raubgräber auf dem nachen Mittelberg entdeckt wurde. Die über 3.600 Jahre alte Scheibe aus der Bronzezeit zeigt die älteste bislang bekannte konkrete Darstellung des Kosmos weltweit.

Die Kreisgrabenanlage von Goseck ist einer der frühesten archäologischen Belege für systematische Himmelsbeobachtungen. Im Jahr 1991 wurde die Anlage aus der Luft entdeckt. Sie wurde ca. 4800 v. Chr. erbaut. 2005 wurde das Sonnenobservatorium in Goseck am Originalschauplatz wissenschaftlich rekonstruiert. Im nahe gelegenen Informationszentrum auf Schloss Goseck erhalten Sie Einblicke in das Leben der Menschen zu Beginn des 5. Jahrhunderts v. Chr.

Die Grabanlage Langeneichstädt wurde im Jahr 1987 entdeckt. Das Grab beherbergte neben mehreren Schmuckstücken eine 1,76 m große Menhirstatue mit zahlreichen Ritzen, die die "Dolmengöttin" (Weibliche Gottheit) und ein Axtmotiv als Statussymbol des Mannes darstellen. Das Grab und die Stele datieren auf ca. 3600-2700 v. Chr. Alljährlich lädt der Warteverein e. V. Langeneichstädt am Pfingstsonntag zu einem Fest auf dem Freigelände, um die Atmosphäre zu genießen und die Warte zu besteigen.

Das Ringheiligtum in Pömmelte ist die neueste Station der archäologischen Tourismusroute "Himmelswege". Basierend auf archäologischen Ausgrabungen ließ der Salzlandkreis das bedeutende steinzeitliche Rondell wieder aufbauen - wie es in Pömmelte bei Schönebeck (Elbe) vor über 4.000 Jahren ausgesehen haben könnte. Die prähistorische Kreisanlage diente offenbar mindestens 300 Jahre lang als Kultstätte und eventuell als Machtzentrum der Elite.

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