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Tourismusverband

Himmelswege

Die "Himmelswege" laden an vier Standorten zu einmaligen Erkundungen in die Vergangenheit ein:

  • Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale),
  • Arche Nebra,
  • Sonnenobservatorium Goseck und
  • Grab der Dolmengöttin Langeneichstädt.

 

Das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle gehört zu den bedeutendsten Institutionen in Europa, die sich mit der Vorgeschichte des Menschen beschäftigen. Aufsehen erregende Funde werden in Deutschlands ältestem Zweckbau für prähistorische Archäologie in eindrucksvollen Inszenierungen präsentiert.

Informationen finden Sie unter: http://www.lda-lsa.de/landesmuseum_fuer_vorgeschichte/

Die Arche Nebra, ein spektakuläres Gebäude in Form eines goldenen Schiffes, birgt das Besucherzentrum für eine der größten archäologischen Funde des vergangenen Jahrhunderts: die Himmelsscheibe von Nebra, die 1999 durch Raubgräber auf dem nahen Mittelberg entdeckt wurde.

Die über 3.600 Jahre alte Scheibe aus der Bronzezeit zeigt die älteste bislang bekannte konkrete Darstellung des Kosmos weltweit. Das Bildprogramm zeigt den vollmond bzw. die Sonne, den Sichelmond und die Plejaden vor einer symbolischen Darstellung des Nachthimmels. Später wurden zwei Horizontbögen, die den Jahresverlauf der Sonne widerspiegeln, sowie eine Sonnenbarke hinzugefügt...

Detailliertere Informationen erhalten Sie unter: http://www.himmelsscheibe-erleben.de/ und www.himmelsscheibe.de

1991 entdeckten Luftbildarchäologen ein Sonnenobservatorium in Goseck. Eine Kreisgrabenanlage, die mit ihren 7.000 Jahren als ältestes Observatorium Europas gilt, wurde ausgegraben und rekonstruiert und machte Goseck weit über die Region hinaus bekannt. Seit 2005 ist das Sonnenobservatorium für Besucher geöffnet. Im nahe gelegenen Schloss befindet sich eine publikumswirksame Ausstellung zu diesem archäologischen Fund.

Information: http://www.sonnenobservatorium-goseck.info/

Im Jahr 1987 erlange der Ort Langeneichstädt archäologische Berühmtheit durch den Fund einer außergewöhnlichen Grabanlage. Die Ausgrabungen datieren auf ca. 3.600 bis 2.700 v. Chr. Auf der 1,76 m großen Menhirstatue befinden sich zahlreiche Ritzungen, die in stark vereinfachter Form die Dolmengöttin (weibliche Gottheit) und ein Axtmotiv als Statussymbol des Mannes darstellen.

Alljährlich lädt der Warteverein e. V. Langeneichstädt am Pfingstsonntag zu einem Fest auf dem Freigelände, um die Atmosphäre zu genießen und die Warte zu besteigen.

Führungen nach Voranmeldung unter Tel.: +49 34632 40162, Bernhard Kaminsky

 

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